Steuermann Konstantin Steidle zeigte sich enttäuscht: „Wir sind leider nicht in unseren Rhythmus gekommen. Der leichte Wind kam sehr konstant aus Nordost in die Kieler Förde rein. Deshalb hatte die Positionierung gegenüber den anderen Booten bei den Starts und der ersten Kreuz einschließlich der Luvtonnen einen hohen Stellenwert, weil dort im ersten Drittel der Rennen die ganze Wettfahrt entschieden wurde. In der restlichen Wettfahrt gab es bis ins Ziel so gut wie keine Verschiebungen mehr. Wir haben es leider meistens nicht geschafft, an der Luvtonne die entscheidende halbe Bootslänge weiter vorne zu sein, um unbedrängt zu segeln zu können.“ Mit Ausnahme von zwei 2. Plätzen in der 4. bzw. 11. von insgesamt 16. Wettfahrten erzielte das Yachtclubteam mit Konstantin Steidle, Laura Weegen, Tom Lembcke und Daniel Labhart nur mittlere bis hintere Plätze. Infolgedessen beendeten sie den dritten Spieltag auf Platz 16 und rutschten auf den 7. Tabellenplatz ab.

Konstantin Steidle schaut trotzdem optimistisch auf die restlichen drei Spieltage der Saison: „Wir lassen uns durch unser unerwartetes Formtief nicht entmutigen, haken das verkorkste Wochenende ab und freuen uns auf den nächsten Spieltag am 31. August bis 2. September in Hamburg!“
Den Spieltag in Kiel hat der Mühlenberger Segel-Club vor dem Norddeutschen Regatta Verein (beide aus Hamburg) und dem Münchner Yacht-Club vom Starnberger See gewonnen. In der Tabelle führt der Norddeutsche Regatta Verein gefolgt vom Joersfelder Segel-Club aus Berlin und dem Münchner Yacht Club.
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