Im Training mussten wir erstmal das Revier kennenlernen, da wir dort noch nie zuvor gesegelt sind. Die Bedingungen waren spannend: zum Teil viel Wind, dann eher weniger und auch etwas Welle weiter draußen. Während den Trainingstagen konnten wir viel neues mitnehmen und hatten echt Spaß. Wir versuchten auch zu verstehen wie der Wind sich dort verhält, da in der Mitte der Bucht eine kleine Insel lag. Hoch motiviert sind wir dann in die Wettfahrten gestartet.
Die Wettfahrtleitung hatte jeden Tag 2 Rennen geplant. Somit gab es bei dem U17 Feld 6 Qualifikationsrennen und dann 5 Finalrennen bei uns im Silberfleet. Leider sind wir bei vielen Wettfahrten nicht gut gestartet, was in einem so starken Feld wie bei einer WM entscheidend ist – wer hinten losfährt, hat es schwer, sich nach vorn zu kämpfen. Genau das haben wir gemerkt. Unsere Platzierungen blieben oft hinter unseren Erwartungen zurück, auch wenn wir auf dem Wasser eigentlich ein gutes Gefühl hatten. Besonders ärgerlich war es, wenn wir einen guten Plan hatten, diesen aber durch den Rückstand vom Start nicht mehr ausspielen konnten. Bei Antonia und Hannah lief es bei den Frauen ähnlich, allerdings waren die Starts deutlich besser. Alles in allem war das Niveau sehr hoch und wir müssen noch viel an uns arbeiten, um international mithalten zu können.
Allgemein war die Veranstaltung echt gut organisiert mit Essenständen und Weiterem. Es hat viel Spaß gemacht die anderen Teams aus über 20 Ländern kennen zu lernen und vor Allem sich mit ihnen auf dem Wasser zu messen.
Nicolas Troeger und Max König