Bericht Comer See 2026
Am 16. Juli 2026 startete der TK Baden-Württemberg durch nach Dongo am Comer See. Ein Jahr zuvor waren wir dort schon zum Training – wir kannten also den Wind: vormittags 0 bis max. 7 Knoten und mittags 10 bis max. 15 Knoten; dazu noch Sonne und angenehme Temperaturen von 15-25 C°. Also die perfekten Bedingungen für eine gute Regatta! Pro Tag wurden 3 Wettfahrten versprochen, Start erst ab 13 Uhr, da dort erst die Thermik einsetzt, gesegelt wurde der IODA-Kurs (Start-hoch-rüber-runter-hoch-Ziel) – den typischen Gardasee Kurs.
Am ersten Tag waren die Bedingungen traumhaft. Wir bauten schnell unsere Boote auf (trimmen nicht vergessen😉), aßen Mittagsnudeln, hielten unsere kleine Besprechung mit unserem Trainer Jakob ab, checkten mit ihm noch mal die Boote, und um 12:15 Uhr setzte das RC (Race-Committee) Delta und es ging aufs Wasser. Jakob meinte, es sei nur eine Trainingsregatta und eine Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft. Wir sollten Sachen ausprobieren. Gesagt getan: „links starten, links raus“ hieß mein Motto im ersten Rennen. Hätte ja funktionieren können, obwohl die rechte Kreuzseite stark bevorteilt war. Der Start am pinnend „safte“ mich zum Glück noch ein bisschen, da das RC die Linie schief zum Wind gelegt hatte.
Am Abend bekamen wir mal wieder Nudeln vorgesetzt und etwas später unsere Handys! Am zweiten Tag war alles wie am Tag zuvor. Reine Routine... Auf dem Wasser lief es noch schlechter als am Tag zuvor – obwohl ich wusste, dass ausprobieren sich als keine gute Idee herausstellte, machte ich weiter (hätte ja sein können, dass es mich nach ganz vorne katapultiert). Alles in allem war dieser Wettfahrttag für mich gelaufen und lief in einer Verlosung aus. Philipp gewann eine coole Sonnenbrille, Moritz einen Pinnen-Ausleger, Nils gute Bensel und Simon hatte den Jackpot: ein neues DSK-Schwert! Danach gab's noch Brötchen mit Fleisch oder Krabbenfilet und dazu Pommes. Den Abend verbrachten die Italiener damit, uns nicht einschlafen zu lassen, und am nächsten Morgen wir damit, SIE nicht ausschlafen zu lassen. Ansonsten waren die Italiener sehr nett und hilfsbereit (wir hatten schon andere Erfahrungen gemacht).
Dieser und der nächste Tag verhielten sich exakt gleich zu den ersten beiden: Aufstehen-Frühstücken-Boote aufbauen-Mittagessen-Besprechen- Auslaufen-Segeln-wieder reinfahren-Abendessen-Besprechen-Handys-schlafen. Am letzten Tag schafften wir aber leider keine Wettfahrt. Am vorletzten Tag deckten wir uns noch im nahen Supermarkt mit Snacks ein für die lange Fahrt (Lemon Soda durfte natürlich auch nicht fehlen). Und ehe wir uns versehen hatten, waren wir wieder im Auto und dann zuhause. Im September werden wir wieder an den Comersee fahren. Diesmal mit allen anderen aus dem Kader und der FGO! Bis dahin ahoi und guten Wind! Wünscht euch euer Jonathan.
Achso! Beinahe hätte ich sie vergessen, die Ergebnisse unserer Gruppe:
22 Hugo Hannemann (STSC)
23 Fabian Endres (SCIA/SMYV)
29 Severin Fischer (BYCÜ)
33 Paula Heimes (KYC)
43 Moritz Betz (SMCÜ)
49 Nils Pohle (SMCÜ)
63 Philipp Zittlau (SMCÜ)
64 Simon Riedel (YCSI/YCRA)
77 Claudius Troeger (BYCÜ)
87 Jonathan Saal (BYCÜ)
92 Jonna Bäuerlein (STSC)
