02.04.2026 – 05.04.2026 Izola Spring Cup 37
Bei der Regatta in Izola (Slowenien) bin ich mit 59 weiteren ILCA 4 SeglerInnen gestartet. Zudem waren auch ILCA 6 (55 Meldungen), ILCA 7 (30 Meldungen) und 420er (54 Meldungen) vertreten.
Am ersten Regattatag gab es zunächst eine Startverschiebung, da noch kein Wind in Sicht war. Gegen Mittag allerdings bildete sich Wind und wir konnten bei guten zehn Knoten drei Wettfahrten segeln. Diese zogen sich sehr und wir kamen erst wieder spät am Abend vom Wasser.
Der zweite Tag startete erneut mit einer Startverschiebung, aber auch da hatten wir Glück, und es bildete sich gegen Mittag erneut ein guter Wind von acht Knoten, den wir für zwei Wettfahrten nutzen konnten. Zwar war der Wind nicht so viel wie am Vortag – und bei allen aus meiner Trainingsgruppe, inklusive mir, lief es nicht so gut wie erhofft – aber trotzdem hatten wir eine schöne Zeit auf dem Wasser.
Dieser Regattatag endete schon früher als am Vortag, da am Abend noch eine Barbecue Party auf dem Plan stand. Die Musik konnten wir schon bei der letzten Wettfahrt hören; Dennoch war nicht so viel los und man musste sehr lange fürs Essen anstehen.
Am letzten Tag war das Glück nicht auf unserer Seite. Wir alle hofften auf die Chance, uns nochmal zu verbessern und den Vortag ausgleichen zu können. Doch leider wollte der Wind nicht so, wie wir wollten. Zunächst war das Meer spiegelglatt. Zwar kamen immer wieder kleine Windfelder rein, doch diese konnten sich nicht durchsetzen, und es blieb bei der Flaute. Trotzdem fuhr schon bald das Startschiff mit der Follow-Me-Flagge vorbei und wir machten uns ziemlich langsam auf den Weg zur Slipanlage. Viele konnten nicht verstehen, wieso wir bei der Flaute rausfahren sollten, und so konnte man Unmotiviertheit und Widerwillen an Land und auf dem Wasser spüren. Nach einiger Zeit, die von Rumdümpeln geprägt war, kam wenigstens ein bisschen Wind auf und wir machten uns schon darauf gefasst, eine Wettfahrt zu segeln. Doch schon bald schlief der Wind wieder ein. Die Wettfahrtleitung wollte es trotzdem nicht wahrhaben und ließ uns noch eine Weile auf dem Wasser dümpeln. Als der Wind, der sich zwischenzeitlich aufgebaut hatte, wieder einschlief, hatte die Wettfahrtleitung Erbarmen mit uns und setze die Flaggenkombination „Heute keine Wettfahrten mehr“. So endete meine erste Regatta in Slowenien mit fünf Wettfahrten und mit einem nicht so guten Ergebnis wie erhofft.
Trotzdem war die Regatta eine große Erfahrung für mich: Einerseits in einem großen und vielfältigen Feld zu segeln und andererseits meine Erfahrungen auf dem Meer auszubauen. Auch meine Trainerin konnte mir viel mitgeben und das Vortraining konnte ich, trotz des sehr starken Windes (Grundwind: 28 Knoten) und einem Tag mit zu viel Wind (in Böen bis zu 57 Knoten), sinnvoll nutzen.
Ergebnisse:
R1 | R2 | R3 | R4 | R5 | Total | Nett | Platz |
38 | 23 | 37 | 32 | (43) | 173 | 130 | 38 |
Louisa Saal, ILCA 4
