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30.03.2026 - 04.04.2026 Princess Sofia Trophy, Palma de Mallorca

Vom 30. März bis 4. April 2026 nahmen Amelie Wehrle (Jollensegler Reichenau) und ich an der Princess Sofia Trophy auf Palma de Mallorca teil – einem der größten und renommiertesten internationalen Segelevents des Jahres. In der 470er-Klasse gingen insgesamt 64 Boote an den Start. Das Feld war außerordentlich stark besetzt, darunter ehemalige Olympiateilnehmer und Medaillengewinner, was das Leistungsniveau dieser Regatta nochmals unterstrich.

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Die Windbedingungen in der Bucht von Palma waren über die gesamte Woche sehr ungewöhnlich. Statt der sonst üblichen angenehmen Thermik wehte der Wind aus Nord bis Nordwest und war dabei äußerst böig und drehig. Die Windstärken lagen zwischen 13 und 24 Knoten, was hohe Anforderungen an Taktik, Bootshandling und schnelle Entscheidungsfindung stellte.

Die ersten beiden Regattatage waren besonders entscheidend, da sie über die Einteilung in die Gold- und Silbergruppe bestimmten. In den fünf Qualifikationsrennen konnten Amelie und ich mit Platzierungen von 15, 5, 25, 2 und 5 überzeugende Ergebnisse erzielen. Trotz des einen Ausreißers im dritten Rennen reichte die Konstanz in den übrigen Läufen, um uns mit Gesamtrang 11 sicher für die Goldgruppe zu qualifizieren.

In der Goldgruppe gestaltete sich die Regatta leider deutlich schwieriger. Über die verbleibenden drei Tage und insgesamt sieben weitere Rennen konnten wir nicht mehr an die starken Ergebnisse aus der Qualifikationsphase anknüpfen. Die weiterhin sehr anspruchsvollen Bedingungen mit böigem und drehigem Nordwind machten es schwer, konstant gute Ergebnisse einzufahren. Dennoch gelangen uns vereinzelt gute Akzente, wie etwa ein 15. Platz im elften Rennen. Ein Frühstart (UFD) im zehnten Rennen kostete uns zusätzlich wichtige Punkte in der Gesamtwertung.

Am Ende belegten wir in der Gesamtwertung den 24. Platz von 64 Booten. Angesichts des äußerst starken internationalen Feldes, in dem die weltweit besten 470er-Teams vertreten waren, sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden. Auch wenn es in der Goldgruppe nicht ganz optimal lief, zeigt die Qualifikation ins Goldfleet und die Platzierung im oberen Drittel, dass wir auf einem guten Weg sind.

Die Princess Sofia Trophy war für uns erneut eine wertvolle Erfahrung mit vielen Erkenntnissen, die wir in den kommenden Wochen gezielt umsetzen wollen. Nun geht es für uns weiter zum Bundesstützpunkt nach Kiel, wo wir im Training die nächsten Schritte Richtung Junioren-Meisterschaften im Juli gehen werden.

Riccardo Honold
GER 49

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